Beziehungskrisen haben viele Gesichter. 

Wo erkennt ihr euch wieder?

Wir streiten immer wieder über dasselbe.

Ein falscher Satz, ein bestimmter Ton und plötzlich seid ihr wieder mittendrin. Später fragt ihr euch, wie das schon wieder passieren konnte.

Wir funktionieren gut, aber als Paar kaum noch.

Der Alltag läuft.  Von aussen sieht alles normal aus. Und trotzdem hat sich dieses Wir-Gefühl irgendwann leise verabschiedet.

Die Gefühle sind nicht mehr wie früher.

Wo früher Nähe und Vorfreude waren, ist heute wenig. Ihr fragt euch, ob Liebe tatsächlich verschwinden kann oder ob sie nur verdeckt ist.

Unser Vertrauen hat Risse bekommen.

Ein Blick aufs Handy, ein später Feierabend oder eine beiläufige Bemerkung bekommen plötzlich eine Bedeutung, die sie früher nie hatten.

Einer von uns denkt über Trennung nach

Manchmal ist die Antwort klar. Und dann gibt es Momente, wo ihr zusammen lacht, euch lange anschaut oder plötzlich wieder etwas Vertrautes spürt.

Wir wollen zusammenbleiben, aber wie?

Ihr habt schon so vieles versucht: Bücher, Podcasts, Gespräche, vielleicht sogar Beratung. Langsam gehen euch die Ideen aus.

Eine Ehe ist kein Vertrag, den man einfach zerreisst

Wenn eine Ehe ins Wanken gerät, steht selten nur ihr beide auf dem Spiel.

Da sind Kinder, die mitten in diesem gemeinsamen Leben stehen. Ein Zuhause, das einmal ein sicherer Hafen war. Die gemeinsamen Jahre, die Erinnerungen, die Familien im Hintergrund, die mitfühlen.

All das macht den Schmerz so schwer und die Frage nach dem „Wie weiter?“ so erdrückend. Denn man trennt sich ja nicht nur von einem Menschen, sondern von einem ganzen gemeinsamen Leben.

Genau deshalb geht es bei uns nicht um Paragraphen, Vermögenswerte oder Erbteilungen. Dafür gibt es andere Fachpersonen.

Unser Blick gilt der Beziehung zwischen euch. Denn bevor geklärt wird, was aus dem Haus, dem Alltag oder der Familie wird, brennt eine ganz andere Frage unter der Oberfläche:

Was ist eigentlich zwischen uns passiert?

Wovon wollt ihr euch trennen – voneinander oder von der belastenden Situation?

Wenn ihr an einem Punkt angekommen seid, an dem ihr ernsthaft über Trennung nachdenkt, können zwei Sätze im Kopf auftauchen:

„Ich möchte diesen Menschen nicht mehr.“

und

„Ich halte das, was zwischen uns passiert, nicht mehr aus.“

Von innen können sich beide erstaunlich ähnlich anfühlen. Erschöpfung. Rückzug. Der Wunsch, endlich nicht mehr kämpfen zu müssen. Die Sehnsucht danach, dass es einfach aufhört.

Und trotzdem erzählen diese beiden Sätze nicht dieselbe Geschichte.

Denn in dem einen geht es um den Menschen. Im anderen um das, was zwischen zwei Menschen entstanden ist.

Woran erkennt man den Unterschied?

Warum die besten Vorsätze im Alltag verdampfen

Ihr habt es euch so oft vorgenommen. Beim Frühstück, nach dem nächsten Streit, bei einem Spaziergang: „Das nächste Mal bleiben wir ruhiger. Das nächste Mal machen wir es anders.“

Und dann reicht ein winziger Blick, ein Tonfall, eine unbedachte Bemerkung und ihr seid exakt wieder dort, wo ihr nie wieder hinwolltet.

Viele Paare versuchen deshalb, ihr Verhalten zu verändern. Sie nehmen sich vor, weniger schnell laut zu werden, sich nicht sofort zurückzuziehen, weniger zu kontrollieren oder in schwierigen Momenten nicht gleich dichtzumachen. Und oft gelingt das sogar, bis zu dem Moment, in dem es wirklich schwierig wird.

Und dann merkt ihr, wie wenig ein guter Vorsatz noch ausrichten kann, wenn ihr erst einmal mittendrin seid.

Warum das so ist? Weil all diese Versuche dort ansetzen, wo das Problem sichtbar wird: am Ende.

Aber Verhalten ist nicht der Anfang. Bevor jemand laut wird, sich zurückzieht, kontrolliert, schweigt oder dichtmacht, ist längst etwas passiert, das von aussen niemand sieht.

Und genau das erklärt, warum zwei Menschen etwas hundertmal besser wissen und im entscheidenden Moment trotzdem wieder genauso reagieren.

Die Frage ist also:

Was steuert euch in den Momenten, in denen all eure guten Vorsätze plötzlich wie weggeblasen sind?

Das wussten auch wir lange in unserer Ehe nicht...

Wenn ihr zu uns nach Zürich an die Uraniastrasse kommt, trefft ihr nicht auf einen einzelnen Berater. Bei uns sitzt einem Paar ein verheiratetes Paar gegenüber.

Wir sind Sarah & André Frank, seit 1999 zusammen, seit 2003 verheiratet und Eltern von zwei Töchtern. Wir kennen Eheprobleme nicht nur aus der Theorie. Auch unsere eigene Ehe ist an einen Punkt gekommen, an dem wir nicht mehr wussten, wie es weitergehen sollte. Wir waren ein Jahr lang getrennt und haben glücklicherweise wieder zueinandergefunden.

Was damals zwischen uns passiert ist und was wir darüber verstanden haben, prägt unseren Blick auf Beziehungen bis heute.

Manches, was uns Paare erzählen, wissen nicht einmal ihre engsten Freunde. Es geht um Affären, Zweifel, Verletzungen, Scham und Gedanken, die vielleicht noch nie laut ausgesprochen wurden.

Zu uns kommen auch Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und sehr genau abwägen müssen, wem sie Einblick in ihr Privatleben geben.

Dass Menschen uns so viel von ihrem Leben anvertrauen, ist für uns nicht selbstverständlich. Es berührt uns und macht uns demütig.

Mit diesem Vertrauen gehen wir nicht leichtfertig um.

paarberatung-zuerich-sarah-andre-frank-limmat.webp

Das sagen Paare nach unserer Begleitung

Lasst uns einfach miteinander sprechen

Beim Lesen habt ihr euch womöglich an einigen Stellen wiedererkannt. Trotzdem lässt sich eine Ehekrise nicht auf einer Webseite klären. Oft bleiben Fragen offen oder es ist noch gar nicht klar, welcher der beiden Wege zur eigenen Situation passt.

Genau dafür ist das Klarheitsgespräch da.

Ihr erzählt uns, wo ihr gerade steht. Wir lernen uns kennen und schauen gemeinsam, ob und wie wir euch begleiten können.

Fragen, die ihr euch vielleicht gerade stellt

  • Nicht erst dann, wenn einer von euch innerlich schon ausgezogen ist. Oft kommen Paare zu uns, weil sie merken, dass sich etwas zwischen ihnen verändert hat: Gespräche drehen sich im Kreis, Nähe geht verloren oder dieselben Konflikte tauchen immer wieder auf.

    Und genauso kommen Paare, die bereits an einem sehr schwierigen Punkt stehen und nicht wissen, ob ihre Ehe noch eine Zukunft hat. Es gibt keinen Moment, an dem eine Ehekrise erst „schlimm genug“ sein muss, um genauer hinzuschauen.

  • Das Klarheitsgespräch ist ein erstes, unverbindliches Kennenlernen. Ihr erzählt uns, was euch zu uns führt und wo ihr gerade steht. Gleichzeitig bekommt ihr ein Gefühl dafür, wer wir sind und ob ihr euch vorstellen könnt, mit uns über sehr persönliche Dinge zu sprechen.

    Am Ende schauen wir gemeinsam, ob und welcher unserer beiden Wege zu eurer Situation passt. Ihr müsst euch im Gespräch für nichts entscheiden.

  • Das erleben wir häufig. Selten stehen beide Partner zur gleichen Zeit am gleichen Punkt. Einer möchte möglichst schnell etwas verändern, während der andere noch zweifelt, keine Hoffnung mehr hat oder schlicht keine Lust auf „Eheberatung“ verspürt.

    Deshalb muss niemand von euch den anderen erst überzeugen. Kommt gerne gemeinsam ins Klarheitsgespräch und bringt auch die Zweifel mit. Sie dürfen genauso Platz haben wie der Wunsch, etwas zu verändern.

  • Ja. Über manche Dinge spricht man nicht einmal mit den engsten Freunden. Und dann soll man plötzlich zwei zunächst fremden Menschen von einer Affäre, fehlender Sexualität, heftigen Streits, Trennungsgedanken oder Dingen erzählen, für die man sich selbst schämt.

    Ihr entscheidet, was ihr uns wann erzählen möchtet. Und vieles, von dem Menschen glauben, sie seien damit ganz allein, haben wir in ähnlicher Form schon gehört.

  • Der Intensivtag ist für Paare gedacht, bei denen vor allem die Frage im Raum steht: Gehen oder bleiben? Wir nehmen uns dafür einen ganzen Tag Zeit, damit ihr verstehen könnt, was euch an diesen Punkt gebracht hat und welche Möglichkeiten ihr überhaupt noch habt.

    Die Begleitung ist für Paare, die sich grundsätzlich füreinander entschieden haben. Hier geht es nicht mehr um die Frage, ob ihr zusammenbleiben wollt, sondern darum, dass es zwischen euch nicht so weitergehen soll wie bisher.

    Falls ihr selbst nicht wisst, welcher Weg zu euch passt, müsst ihr das auch nicht vorab entscheiden. Genau das klären wir mit euch im Klarheitsgespräch.

  • Das Klarheitsgespräch kann entweder bei uns in Zürich oder online stattfinden.

    Der Intensivtag findet immer persönlich bei uns vor Ort statt. Auch der dreistündige Intensivstart der Begleitung findet in Zürich statt.

    Die anschliessenden Folgesessions können dann sowohl vor Ort als auch online stattfinden. So bleibt die Begleitung im Alltag flexibler

  • Der Intensivtag kostet CHF 2’300.–.

    Die Begleitung mit dreistündigem Intensivstart, vier Folgesessions und Begleitung zwischen den Terminen kostet CHF 2’900.–.

    Im Klarheitsgespräch schauen wir gemeinsam, welcher der beiden Wege zu eurer Situation passt. Ihr müsst euch dort für nichts entscheiden.

    Unsere Eheberatung ist keine medizinische Psychotherapie und wird deshalb in der Regel nicht von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen. Die Kosten werden selbst getragen.

© 2025 frank2 - Alle Rechte vorbehalten